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Deutsche Meisterschaft 2018

Posted by prleichtathletik

Am vergangenen Wochenende fanden in Nürnberg die diesjährigen Deutschen Leichtathletikmeisterschaften statt. Für viele Athletinnen und Athleten der absolute Saisonhöhepunkt und gleichzeitig Ende der Outdoorsaison.

Auch einige Brandenburger hatten es im Vorhinein geschafft, sich für die DM zu qualifizieren. Einer von ihnen war Constantin Schulz. Der 800m Läufer vom LC Cottbus erlief sich im Vorlauf (1:49.73 min) einen sicheren Finalplatz. Im Finale konnte er seine Zeit mit gelaufenen 1:49.53 min bestätigen und belegte am Ende Platz 7.

Im Dreisprung lief es für die Brandenburger Leichtathleten bedeutend besser. Potsdamer Felix Wenzel konnte sich im vierten Versuch mit gesprungenen 16,08m durchsetzen und bestieg als neuer Deutscher Meister das Siegerpodest. Vereinskamerad und Dreisprungkollege Max Pietza startete hingegen im Speerwurf der Männer. Mit einer Weite von 69,88m errang er Platz sieben.

Die Prüfer-Brüder mussten leider auch in diesem Jahr die Harting-Brüder gewinnen lassen. Henning Prüfer belegte mit 60,74m den sechsten Platz, sein jüngerer Brüder Clemens mit einer Weite von 59,83m den siebten Platz in der Gesamtwertung.

Im Rahmen der DM fanden auch die Meisterschaften über die 4x400m der mJU20 statt. Im Vorlauf konnte sich die Staffel des SC Potsdam in der Besetzung Wenzel, Löschke, Ringel, Bredau in 3:21.67 min für das Finale qualifizieren. Die Staffel der StG Teltow-Fläming/MLT (Affelt, Kühne, Mehra, Bennin) lief in 3:27.70 min zur Saisonbestleistung konnte sich aber dennoch nicht für das Finale qualifizieren. Im Finale konnte die Staffel des SC Potsdam ihre Leistung nochmal erheblich steigern. In 3:14.33 min liefen sich die Athleten zum Meistertitel.

Bei den Frauen konnte sich Antje Möldner-Schmidt über die 3000m Hindernis in 9:45.82min die Silbermedaille erlaufen. Colett Rampf (VfL Rathenow) belegte mit einer Zeit von 10:27.32 min Rang 13. Über die 400m Hürden gingen die Potsdamerinnen Alica Schmidt und Lena Neunecker an den Start. In ihrem Vorlauf konnte sich Alica in 1:00.34 min für das Finale qualifizieren. Lena scheiterte mit 1:05,29 min. Während des Finales konnte Alica ihre Vorlaufzeit nur minimal verbessern. Ihre Zeit von 1:00.29 min bedeute am Ende Platz fünf.

Der Stabhochsprung verlief für Friedelinde Petershofen (SC Potsdam) und Anjuli Knäsche (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) eher enttäuschend. Zwar belegten die Athletinnen in der Rangfolge die Plätze drei und vier, trotzdem könnten sich die Beiden über ihre gesprungenen Höhen nur wenig freuen. Fredi überzeugte mit einem Sprung über 4,35 Meter, was ihr die Bronzemedaille sicherte, konnte aber anschließend die erforderliche Meisterschaftsnorm von 4,45 Metern nicht überspringen und somit nicht für die EM vorgeschlagen werden. Diese Höhe hatte Anjuli bereits im Mai überquert und wollte sich gegen die anderen Mitbewerber in der Meisterschaft durchsetzen.

Im Dreisprung der Frauen belegte Stefanie Kuhl mit einer Weite von 12,46m Platz sechs. Ebenfalls einen sechsten Platz erkämpfte sich Kristin Pudenz im Diskuswurf der Frauen. Die geworfenen 61,11m bedeuteten gleichzeitig Saisonbestleistung. Im Speerwurf hat es Potsdamerin Annika Marie Fuchs leider nicht ganz auf das Siegerpodest geschafft. Mit einer Weite von 52,97m errang sie Platz vier.

Die Potsdamer 4x400m Staffel der wJU20, in der Besetzung Kleinke, Schreinert, Müller, Seifert, lief im Vorlauf zur Saisonbestleistung konnte sich aber mit der Zeit von 4:03.22 min nicht für das Finale qualifizieren.

(Quelle: DLV-Ergebnisse, Stabies)

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