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Caputh

Ein Herz für die Leichtathletik hat aufgehört zu schlagen. Der Caputher SV 1881 trauert um Alfred Engfer, der im Alter von 81 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstarb. Der Chemieingenieur kam aus beruflichen Gründen einst aus Magdeburg nach Caputh, gründete dort 1968 die Sektion Leichtathletik. „Im Prinzip hat er 50 Jahre in unserem Verein ehrenamtlich mitgearbeitet“, sagt Ronny Ufer, der Vorsitzende des Caputher SV voller Mitgefühl und würdigte noch einmal Engfers Engagement für die Leichtathletik. „Tausende Kinder und Jugendliche haben bei ihm trainiert.“ Engfer war nicht nur ein gewissenhafter Trainer, sondern machte sich auch als Organisator einen Namen. Er führte den Crosslauf der Schüler ein und zählte zu den Mitorganisatoren des Caputher Seelaufs, der traditionell zu Jahresbeginn stattfindet und 2018 bei seiner 26. Auflage mit 768 Teilnehmern abermals ein Rekordfeld aufwies. Den Staffelstab hatte Engfer schon 2005 an Bernd Thurley, einst sein Schützling, weitergegeben. „Wir sind einer der wenigen kleinen Vereine auf dem Lande, die noch eine Abteilung Leichtathletik haben“, sagte Ufer. Das sei ein bleibendes Verdienst von Alfred Engfer, der selbst als Ü60-Senior noch aktiv war und Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften über 800 Meter gewann.

Alfred Engfer (1937 – 2018). Foto: Hübner

Quelle: MAZ - Autor: ps

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