Wessel

    

 

1.  In welchem Alter haben Sie mit der Leichtathletik begonnen und wie sind Sie dazu gekommen?

  • Ich habe mit 14 Jahren bei der SG Dynamo Rudolstadt mit der Leichtathletik begonnen. Der Verein brauchte für die Mannschaftswettkämpfe viele Athleten. Da ich aktiver Fussballer war, kannte man meine guten Vorraussetzungen für die Lauf- und Sprungdisziplinen. 

2.  Was hat Sie an der Leichtathletik und vor allem an ihrer Disziplin, dem ….. , besonders beeindruckt?

  • An der Leichtathletik hat mir besonders die Vielseitigkeit gefallen. Als Individualsportler war man für seine Leistungen selbst verantwortlich.

3.  Welcher war der schönste Moment in ihrer Leistungssportlichen Karriere?

  • Das 8021 Punkte- Ergebnis 1969 im Zehnkampf und im gleichen Jahr, Vizeeuropameister in Athen.Olympiateilnehmer 1968 in Mexico und DDR- Meister 1968 und 1971 im Zehnkampf.

4.  Wer war damals ihr persönliches Vorbild?

  • Eine einzelne Person hatte ich nie zum Vorbild. Eher waren es Sportler unterschiedlicher Sportarten, wie z.B. "Täve" Schur als Radsportler und Wolfgang Behrend als Boxer.

5.  Hatten Sie zu ihrer aktiven Zeit ein Motto bzw. haben Sie heute noch ein Motto?

  • Treibe Sport aus Freude, versuche immer besser zu werden und plane nicht zu weit im Vorraus (nicht als Schüler schon an Weltmeister oder Olympiasieger denken). Nicht ans "Große Geldverdienen" denken.

6.  Ist es Ihnen schwer gefallen, Ihre sportliche Karriere zu beenden?

  • Eigentlich ja, denn ich wollte bis 1972 aktiv bleiben, um an den Olympischen Spielen in München teilzunehmen. Durch eine fragwürdige Entscheidung des DTSB durch Manfred Ewald, bekam ich keine Chance dazu.

7.  Wie blicken Sie im Nachhinein auf Ihre Leistungssport-Karriere zurück? Hat sie sich gelohnt oder war der Preis zu hoch?

  • Ich blicke voller Stolz auf meine Karriere zurück und möchte diese Zeit nie missen. Sie hat meine spätere berufliche Laufbahn als Trainer der Sportschule und Sportdozent an der Uni Potsdam maßgeblich beeinflusst.

8.  Wo sehen Sie zurzeit vor allem Handlungsbedarf in der Sportförderung?

  • Kann keine konkreten Angaben machen, da mir ein genereller Überblick über das jetzige System der Sportförderung fehlt.

9.  Wie Sieht ihr Alltag heute aus? Spielt die Leichtathletik noch eine Rolle?

  • Ich werde demnächst 73 Jahre und treibe mehrmals in der Woche Sport. U.a.: Fussball bei der SG Bornim, Kraftsport beim USV Potsdam und Tennis. Im Winter fahre ich Ski alpin. Bis zum 60. Lebensjahr war ich als Seniorensportler in der Leichtathletik aktiv. Jetzt verfolge ich das Stabhochspringen meines Enkelsohns.

10.Was würden Sie einem Nachwuchsathleten heute mit auf den Weg an die Weltspitze geben?

  • Der Nachwuchsathlet sollte heute den unbedingten Willen mitbringen, eine jahrelang steigende Trainingsbelastung auf sich zu nehmen. Die Motivation dazu, muss er aus der Freude der kontinuierlichen Leistungssteigerung im Training und Wettkampf finden.

Adresse

Leichtathletik- Verband Brandenburg

Olympischer Weg 2

14471 Potsdam

Tel: 0331 - 900100

Fax: 0331 - 900101

 
 

 

 

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