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Sanierte Laufbahn im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion wurde von Sportlern in Besitz genommen.


Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. „Es wird auf jeden Fall eine große Einweihungsfeier geben“, verspricht Jens Abicht, Vereinsvorsitzender der Leichtathletik-Lauf-Gemeinschaft (LLG) Luckenwalde. Der historische Moment selbst fand zunächst nur im kleinen Rahmen statt – ohne Gäste. Am Mittwochnachmittag trainierten erstmals Luckenwalder Leichtathleten auf einer Tartanbahn im Seelenbinder-Stadion. Für den modernen Belag auf der Rundlaufbahn haben die Luckenwalder Leichtathleten und weitere Sportler der Kreisstadt lange gekämpft. Ihr Wunsch hat sich nun erfüllt.

Die erste Tartanbahn in der Geschichte der Teltow-Fläming-Kreisstadt wurde mit Mitteln aus dem Luckenwalder Bürgerhaushalt finanziert. Außerdem wurden verschiedne Fördertöpfe angezapft. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 800 000 Euro. Neben der Tartan-Rundlaufbahn wurde auch der Tennenbelag der Hoch- und Weitsprunganlage ersetzt.

Nach der endgültigen Fertigstellung der sanierten Sportanlage vor wenigen Wochen standen ihrer Nutzung durch die Leichtathleten der LLG Luckenwalde nur noch die Virus-Eindämmungsmaßnahmen des Landes Brandenburg in der Corona-Pandemie im Weg. Die wurden kürzlich gelockert und vor allem die jüngeren Luckenwalder Leichtathleten nutzen ihre Chance. Sie können sich nun intensiv auf die ausstehenden Wettbewerbe vorbereiten. Im Mittelpunkt steht dabei für die jüngsten Sportler der Kinder-Leichtathletik (Kila)-Cup. 

Drei Wettbewerbe gehören dort normalerweise in diesem Jahr noch zum Programm. Die Veranstaltungen sollen unter Vorbehalt der weiteren Entwicklungen in der Corona-Pandemie am 29. August in Vehlefanz, am 20. September in Mahlow sowie am 14. November in Frankfurt (Oder) stattfinden. Im Vorjahr waren die U10-Leichtathleten der LLG im Kila-Cup sehr erfolgreich. Als „Luckenkiener“ belegten sie 2019 den zweiten Platz hinter den „Mellenseer Crocodiles“.

Dass auf der Tartanbahn im Seelenbinder-Stadion endlich trainiert werden darf, ist für die LLG Luckenwalde jedoch noch aus einem anderen Grund wichtig. Der Verein freut sich speziell in den Altersklassen der Sechs- bis Neunjährigen über einen regen Zulauf. Dies zeigte sich am Mittwochnachmittag. Mehr als 30 Mädchen und Jungen nahmen am ersten Training auf der Tartanbahn teil.

Fünf LLG-Übungsleiter waren vor Ort, um die Kinder nach den geltenden Corona-Regeln aufzuteilen. Trainingstechnisch eingeweiht wurde neben der Tartanbahn mit Läufen und Hürdensprints auch die neue Weitsprunganlage sowie der Rasen, auf dem Schlagball-Weitwurf und Fahrradreifen-Drehwürfe geübt wurden. Die Mädchen und Jungen hatten dabei sichtlich Spaß am Leichtathletik-Abc.

Etwas abseits von den jüngsten LLG-Sportlern war zur gleichen Zeit am Mittwochnachmittag noch eine vierköpfige Trainingsgruppe auf der Tartanbahn aktiv. Die bestand aus älteren Leichtathleten des Vereins. Rebekka Haschker, Alexandra Keil, Julius Bennin und Luca Schweigert haben die Chance auf einen Start bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der U18/20-Jugend im Herbst. Um die dafür nötigen Normen zu schaffen, wurde unter Anleitung von Trainer Siggi Slatosch konzentriert gearbeitet.

Die offizielle Einweihungsfeier für die erste Luckenwalder Tartanbahn soll es nach den Sommerferien geben, so Jens Abicht. „Derzeit finden die Termingespräche dazu statt“, sagt der LLG-Chef.

Quelle: https://www.sportbuzzer.de

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