Katje Schmidt (geb. Hoffmann)

Katje Schmidt

    

 

1.  In welchem Alter haben Sie mit der Leichtathletik begonnen und wie sind Sie dazu gekommen?

  • Mein Vater war Kanute und hat mich regelmäßig zu den Crossläufen mitgenommen. Das war der Laufstart. In der 2.Klasse sichteten Trainer in der Schule und haben uns zum Training ins TZ eingeladen. Daran habe ich dann regelmäßig und begeistert bis zur 6.Klasse teilgenommen. Ab der 7.Klasse wechselte ich zur Sportschule beim TSC.

2.  Was hat Sie an der Leichtathletik und vor allem an ihrer Disziplin, dem ….. , besonders beeindruckt?

  • Es war die Trainingsvielfalt – laufen, sprinten, werfen, springen. Obwohl in meinem Falle ein Lauftalent erkennbar war, wurden konsequent alle LA Grundlagen trainiert und geschult. Das hat mir gefallen, auch das Trainieren auf Tartan, im Stadion fand ich klasse. Dazu gab es viele erfolgreiche Sportler-Vorbilder, die uns für die Sportart begeistert haben.

3.  Welcher war der schönste Moment in ihrer Leistungssportlichen Karriere?

  • Das war meine erste deutsche Meisterschaft bei den Frauen 1991 über 3000 m und dabei das unterbieten der 9 min Grenze mit 8:59 min und Platz 2. Damals für mich wie ein Traum.

4.  Wer war damals ihr persönliches Vorbild?

  • Besonders beeindruckt war ich damals von dem 800 m Duo Wodars und Wachtel. Katrin Ullrich über die 10000 m und Katrin Dörre waren auch Vorbilder.

5.  Hatten Sie zu ihrer aktiven Zeit ein Motto bzw. haben Sie heute noch ein Motto?

  • Nein, damals nicht. Wenn, gab es immer das Sport frei! Heute lautet unser Motto im Verein: Laufen aus Freude. Mein persönlicher Lieblingsspruch ist: Erfolg ist der Sieg der Einfälle über die Zufälle. Und Sport frei finde ich immer noch gut.

6.  Ist es Ihnen schwer gefallen, Ihre sportliche Karriere zu beenden?

  • Die Umstände waren nicht sehr geglückt, also nicht gerade ein happy End. Aber nach so vielen Jahren Leistungssport und vielen tollen Erlebnissen und Erfolgen war ich dann doch gern bereit für das normale Leben. Die Sporthintertür kann man sich durch Engagement als Übungsleiter / Trainer immer offen halten. Das habe ich getan und empfinde somit keinen Verlust.

7.  Wie blicken Sie im Nachhinein auf Ihre Leistungssport-Karriere zurück? Hat sie sich gelohnt oder war der Preis zu hoch?

  • Ich würde es immer wieder tun. Wenn man nicht alles am materiellen Gewinn festmacht, bleiben eine Menge an Erlebnissen und Erfahrungen.

8.  Wo sehen Sie zurzeit vor allem Handlungsbedarf in der Sportförderung?

  • Die Politik und Finanzhaushalte geben dem Sport scheinbar immer wieder nur den Status Förderung und es gibt keine Stabilität, Sicherung und Garantie darüber hinaus. Die Verantwortung wird nicht mehr übernommen. Auch die Berufsfelder im Sport (Trainer, Lehrer, Sportschulen, Verbände) werden nicht genügend unterstützt.

9.  Wie Sieht ihr Alltag heute aus? Spielt die Leichtathletik noch eine Rolle?

  • Ja. Ich bin im Potsdamer Sportverein PLC tätig.

10.Was würden Sie einem Nachwuchsathleten heute mit auf den Weg an die Weltspitze geben?

  • Einen guten Trainer!

Adresse

Leichtathletik- Verband Brandenburg

Olympischer Weg 2

14471 Potsdam

Tel: 0331 - 900100

Fax: 0331 - 900101

 
 

 

 

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