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Internationale Erfolge

Posted by prleichtathletik

An diesem Wochenende waren unsere Brandenburger Nachwuchstalente bei internationalen Meisterschaften unterwegs und haben dem Leichtathletik-Verband Brandenburg alle Ehre gemacht.

Bei der U23-EM in Bydgoszcz zog Friedelinde Petershofen (SC Potsdam) nach zwei Sprüngen ins Stabhochsprungfinale ein. Sowohl 4,10m als auch die Qualifikationshöhe von 4,20m nahm sie im ersten Anlauf. Eine blitzsaubere Vorstellung der 21-Jährigen, die vergangenes Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt 4,55 Meter gemeistert und am Mittwoch für die WM nominiert worden war. Im Finale musste sich die Potsdamerin mit 4,30 Metern begnügen. 4,40 Meter waren am Samstag einfach zu hoch. Am Ende reichte diese Höhe in einem extrem stark besetzten Finale zu Platz sieben.

Auch Clemens Prüfer (SC Potsdam) machte es in Bydgoszcz spannend. Nach zwei missglückten Versuchen war er als letzter Werfer der Qualifikation gefordert. Die Nerven hielten. Er übertraf die geforderte direkte Qualifikationsweite von 57,50 Metern um sechs Zentimeter. Am heutigen Sonntag hat es dann im Finale für die Medaille gereicht. Mit 60,08 Metern gewann der Diskuswerfer Bronze.

 

Für die Potsdamerin Saskia Feige lief es hingegen nicht ganz nach Plan. Die 20km überwand die 19-jährige Geherin in 1:41:12 Stunden und landete auf dem 15. Platz.

Bei den U18 Weltmeisterschaften in Nairobi ging Josephine Grandi (SC Potsdam) über die 5000 m Bahngehen in die Top 20. Eigentlich wollte sie von Anfang an weiter vorne mitgehen. Diesen Plan musste das Nachwuchstalent jedoch schon bald verwerfen. Es ging ihr ähnlich wie ihren männlichen Disziplin-Kollegen, das Tempo der weltbesten U18-Geher war einfach zu hoch. Am Ende hatte Josephine Grandi die größeren Reserven und konnte zum Überholen ansetzen. Mit ihrem guten Endspurt ging sie in 25:28,30 Minuten auf Rang 16 vor. Es war das erste Mal, dass sie die 5.000-Meter-Distanz auf der Bahn lief. Auf der Straße hat sie eine 23:58er-Zeit stehen.

Für den größten Erfolg sorgte jedoch Stabhochspringerin Lenia-Freyja Wildgrube, die am Samstag in Kenia die Silbermedaille gewann. Zum ersten Mal in ihrer Karriere überquerte die 16-Jährige 4,15m. Vor dem Finale hatte sich die Athletin vom RSV Eintracht Stahnsdorf gar nicht so gut gefühlt. Im Training vor zwei Tagen war sie aus langem Anlauf oft durchgelaufen. So ging die 16-Jährige mit der Befürchtung in den Wettkampf, das könnte wieder passieren, fühlte sich körperlich jedoch sehr fit. Es lief besser als gedacht: 3,90 Meter und 4,00 Meter überquerte sie jeweils im zweiten Versuch.


Der Leichtathletik-Verband Brandenburg gratuliert allen Athleten zu ihren Ergebnissen und wünscht eine gute Heimreise.

Alle Ergbnisse der der U23-EM und U18-WM

(Quelle: Brandenburgische Leichtathletikjugend, DLV-News, DLV-Ergbnisse)

 

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